Presse, Ranking und Autoren

Tage gibt’s und Beiträge … Ist das nicht ein herrlicher Gedankengang: “Ich weiß, dass mein Buch voller Grammatikfehler ist, also verschenke ich es.” Oder “Ja, meine Leseprobe ist fehlerhaft, das wird schon noch.”

Dumm oder dreist? Ich möchte diese Leute mal sehen, wenn ihnen der Bäcker die frischen Brötchen verweigert, ihnen stattdessen verschimmelte mitgibt mit den Worten “Friss, die kosten ja auch nix!” Wenn auf dem Probiertellerchen im Laden statt der krossen Schnitte mit delikater Wurst einfach Teig und Brät hingebatzt ist. “Wird schon noch, irgendwann, bis dahin iss es doch so!” Bestimmt käme genau von dieser Gruppe heftigste Entrüstung.

Meine lieben Leute, was denkt ihr euch dabei? Ist es Selbstherrlichkeit, mangelndes Nachdenken? Bei der Vielzahl von Indie- und Kleinverlag-Autoren sollte man sich positiv abheben, wenn man verkaufen will.  Das fängt beim äußeren Rahmen an. Und hört bei der Korrektur nicht auf. Wer zudem glaubt, auf ein Lektorat verzichten zu können, verzichtet auf Umsatz. Selbst bei gelerntem Handwerk und echtem Talent, was in der Kombination eh schon mehr als selten ist.

Ergänzend kommt dann noch dazu, es darf nix kosten. Klar doch. Funktioniert immer. Deshalb macht ja auch die Autoindustrie keine Werbung, sondern stellt nur ein paar Rostkübel an die hinterste Straßenecke. Nein?

Und dann noch die Annahme, nur bezahlte Portale bringen im Ranking was. Ja, das trifft dann zu, wenn sie einen professionellen Text veröffentlichen. Nur, sollte das ein Autor nicht grad noch selber schaffen, einen Mehrzeiler, der gefunden und gelesen wird? Kann man sich nicht soweit in die Materie einarbeiten, um das hinzukriegen? Wenn man schon keinen Profi bezahlen möchte? Wie kommt man auf die Idee, Journalisten suchen im Internet nach einem Buch von einem völlig unbekannten Verfasser? Wäre es nicht geradezu Pflicht, sich mit dem Arbeitsalltag der “Vertriebspartner” vertraut zu machen, damit man sie erreicht?

Wo sind die Ziele solcher Schreiber? Die Wenigsten tippen einfach so vor sich hin, fast alle träumen von Bekanntheit, Umsatzzahlen und ja, dem Bestseller. Warum verweigern sie sich aber von vorn herein den Weg dorthin? Fragen über Fragen …

Hunderziehung leicht gemacht – Die Anschaffung

Damit fangen Sie am besten schon vor der Anschaffung an. Sie fragen sich, wie das gehen soll? Lesen Sie selbst!

Bald ist es so weit. Sie haben sich gründlich überlegt, ob in Ihrem Leben Platz für einen Hund ist. Alles passt, die Familie steht hinter Ihnen, Sie verfügen über genügend Freizeit, Ihr Vermieter ist damit einverstanden, ja vielleicht besitzen Sie sogar ein eigenes Haus mit Garten. Für Krankheitsfälle – sowohl Ihre als auch beim Hund – gibt es eine Ersatzperson, die Sie vertritt. Jetzt gilt es noch den “Richtigen” zu finden.

Soll es ein Welpe vom Züchter sein, ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz? Welche Rasse, welcher Mix könnte zu Ihnen passen? Am besten schreiben Sie in Stichpunkten auf, wie bislang Ihre Freizeit ausgesehen hat und was Ihr neuer Hausgenosse mit Ihnen teilen soll. Sie sind selber eine Sportskanone, joggen gerne, laufen vielleicht sogar Halbmarathon, fahren gerne Rad? Wochenende und Berge waren bislang untrennbar für Sie, und im Urlaub wird nochmal eins drauf gelegt? Dann muss auch vierbeiniger Kamerad mithalten können. Sehr kleine oder große, schwere Hunde tun sich damit eher schwer. Wollen Sie es eher gemütlich haben, finden Sie bei den Letztgenannten mit größerer Wahrscheinlichkeit ihr passendes Gegenstück

Sind Sie bereit, wirklich ausdauernd, mit stringenter Konsequenz am Jagdtrieb eines Hundes zu arbeiten, damit er überhaupt von der Leine gelassen werden kann? Ihm hinreichend Nasenarbeit als Jagdersatz zu bieten? Oder hätten Sie lieber einen Hund, der den berühmten Will-to-Please mitbringt, den Wunsch Ihnen, womöglich sogar ausschließlich Ihnen zu gefallen? Hütehunde oder Retriever, die nicht aus der Arbeitslinie stammen, werden tolle Wanderpartner, die einfach so “nebenher” laufen können, hat man über die Grunderziehung hinaus “Team-Work” geleistet und an der Bindung gearbeitet.

Sie sehen, Ihre persönlichen Vorlieben in Verbindung mit den rassebedingten Eigenschaften (über die Sie sich durch Bücher, im Internet oder sogar kostenfrei bei Trainern und Hundeschulen, die sich der Aktion “Augen auf beim Welpenkauf” angeschlossen haben, informieren können) eines Hundes ergeben schon eine Gemeinsamkeit. Je mehr Übereinstimmung, desto leichter wird die Erziehung werden. Die soll schließlich beiden Partnern Spaß machen.

Jetzt bereits können Sie anfangen, sich mit Hundehaltern auszutauschen, wo passende Hundeschulen – ein “Kann”, kein “Muss” – zu finden sind, nette und kompetente Tierärzte. Welches Hund-Halter-Team in Ihrem Viertel ist so, wie Sie sich die künftige Gemeinschaft vorstellen – genau die befragen Sie intensiver nach Erfahrung und Erziehung.

Dann also geht es los. Ob Sie sich für einen Welpen vom Züchter – und bitte niemals aus dem Kofferraum! – oder einen erwachsenen Hund entscheiden, will auch überlegt sein. Ein Welpe braucht noch mehr Zeit und Fürsorge, muss fünf Mal am Tag gefüttert werden und nahezu doppelt so oft raus, damit die Sauberkeitserziehung rasch gelingt. Ein “Großer” mag je  nach Alter schon ausgereift ein. Ihr Vorteil: Sie sehen, was auf Sie zukommt, aber negatives Verhalten kann schon so ausgeprägt vorliegen, dass es nur schwer oder nie mehr ganz abzutrainieren ist. Wer eine erfahrene Person mit zum Kauf nimmt hat den Vorteil, dass vier Augen mehr sehen als zwei.

Welpen sollten Sie bereits vor Ihrer Entscheidung öfter besuchen dürfen, und Tierheime freuen sich über Gassigänger. Planen Sie einige Zeit ein, ehe Sie sich festlegen. Es muss passen, die Chemie stimmen, denn nur so haben Sie die nächsten zehn, fünfzehn Jahre Freude an der Partnerschaft. Und nur dann fällt Ihnen Erziehungsarbeit leicht.

Im nächsten Blogbeitrag finden Sie Tipps zum Thema “Hunde, Jogger und Radfahrer”.

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