From Dawn to Dawn

Earthhour 2014. Für eine Stunde gehen heute Abend die Lichter aus. Dinner bei Kerzenlicht, handgemachte Musik und akrobatische Darbietungen bei Feuerschein werden nur einige der Möglichkeiten sein, der Auszeit für unsere Erde ein besonderes Flair zu verleihen. Aber darf Umweltbewusstsein, darf Klimaschutz sich nur auf eine Stunde, diese sechzig Minuten, die nicht mehr als eine Alibifunktion haben können, nicht mehr als ein erster Anstoß für ein neues Bewusstsein sein können, beschränken?

Seit 2010 gibt es in Amerika den “National Day of Unplugging”. Von einem Sonnenauf- oder -untergang zum nächsten bleiben – soweit sinnvoll – alle elektrischen Geräte aus. Ein Tag ohne Abhängigkeit von PC, ohne Handy, ohne Television. Vielleicht bleibt sogar die Küche kalt, und das Frühstücksgetränk kommt schon am Vorabend in die Thermoskanne. Umdenken.

Mir gefällt die Idee, die Earthhour auf einen Earthday auszuweiten. Nicht nur einmal im Jahr, sondern öfter, viel öfter, immer öfter.

Alle Themen rund um Minimalismus, Umwelt, erneuerbare Energien prägen meinen Alltag. Darüber schreibe ich gerne und kompetent.

Fromm und Hartz

„Nicht der ist reich, der viel hat, sondern der, welcher viel gibt. Der Hortende, der ständig Angst hat, etwas zu verlieren, ist psychologisch gesehen ein armer Habenichts, ganz gleich, wie viel er besitzt. Wer dagegen die Fähigkeit hat, anderen etwas von sich zu geben, ist reich.“

Erich Fromm, der heute 114 geworden wäre, wenn …

Wenn ein so hohes Alter möglich, ja, wenn es erstrebenswert wäre. Man würde glatt das Sozialsystem vollends zu Schrott fahren. Ein System, das zusehends löchriger wird, zu löchrig als Hängematte, als die es Uninformierte gerne bezeichnen.

Riester kann bei weitem nicht retten, was Hartz verbockt hat. Arbeitsplätze werden nicht aus dem Hut geschüttelt. Im Gegenteil. Wenige große Zauberer lassen die Möglichkeit zu menschenwürdigem Einkommen für alle in ihrem Hut verschwinden. Muss eine Mindestlohndebatte überhaupt geführt werden oder wäre es nicht sozialer, generell einen Nettoverdienst zu fixieren, der für den jeweiligen Arbeitnehmer wenigstens 50 % über dem Sozialhilfesatz liegt?

Der Unmut der arbeitenden Bevölkerung ist zu verstehen, wenn sie bei allem Kraftaufwand, allem ständig wachsenden Druck und Stress unterm Strich nicht mehr hat als jemand, der “nichts” tut (dass dies bei sicher mehr als 50 % der Arbeitslosen nicht freiwillig ist, steht auf einem anderen Blatt). Erst recht dann, wenn diese Personen womöglich noch das Procedere auf sich nehmen müssen, beim Jobcenter ergänzende Leistungen zum Arbeitsentgelt zu beantragen. Das ist entwürdigend und gegen jede Selbstbestimmung.

Wohl dem, der rechtzeitig die Chance hat, zumindest für die alten Tage ein zweites Standbein zu verankern. Damit nicht der Boden unter den Füßen entzogen wird. Und nicht der innere Reichtum dem Überlebenskampf unterliegt.

Psychologie, Sozial- und Arbeitsrecht, Hartz IV und das SGB gehören zu meinen Spezialgebieten. Profitieren Sie für Ihre Texte von meiner Erfahrung!

 

Kurz und gut

Was immer Du schreibst – schreibe kurz, und sie werden es lesen, schreibe klar, und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten.

Joseph Pulitzer

Das ist auch meine Maxime für Ihre Texte! Wortgenau, auf den Punkt getroffen.

 

Lektorat

Was im Prinzip richtig ist, nämlich, dass sich ein Verlag eher für die Annahme eines lektorierten Manuskripts entscheiden wird, kann daneben gehen. Gründlich. Auf jeden Fall immer dann, wenn selbst ernannte Lektoren oder gar branchenfremde Freunde des Autors der Ansicht sind, sie könnten den Job. Einfach so.

Andererseits allerdings sollte man den Umkehrschluss beachten: Ein seriöser Verlag wird niemals ein Buch unlektoriert herausgeben, erst recht nicht ohne kompetente Korrektur. Vorsicht aber vor Verlags-Lektoren, wenn der eigene Internetauftritt dieses Personenkreises nicht mal in grammatikalischer Hinsicht einwandfrei ist.  Sollte ein Autor selber nicht die Fähigkeit haben dies zu überprüfen – bei guter Selbsteinschätzung – ist es wichtig, eine versierte, neutrale Person damit zu beauftragen.

Darüber hinaus beerdigen nicht nur Druckkostenzuschuss-Verlage den Traum der Schreiber, sondern auch die, die für ihre Autoren nicht wirklich was tun. Ein bloßes Einstellen in das Verzeichnis der einschlägigen Onlineanbieter ist zu wenig, und auch auf den Homepages dieser Verlage lassen bereits die Besucherzahlen zu wünschen übrig. Käufer verirren sich in der Regel eh kaum dorthin.

Sollte ein Anfänger die Feststellung machen, dass Verlagsmitarbeiter oder -inhaber auf ihn zugehen, ist Skepsis geboten. Vor allem dann, wenn ein Manuskript von den Großen der Branche vielfach abgelehnt wurde.  Die Hoffnung, dennoch oder gerade deswegen zu einer zweiten Rowling zu werden, fällt selten auf nahrhaften Boden. Eher Betrügern zu Füßen.